Stadt Zürich soll lichtverschmutzungsarm werden

2004_zueri_sDas neue Beleuchtungskonzept der Stadt Zürich sieht vor, innert zehn Jahren, die Lichtverschmutzung zu reduzieren. Dies soll dadurch erreicht werden, indem die Beleuchtung von oben nach unten ausgeführt wird, neue Beleuchtungstechniken verwendet werden und die Beleuchtung präziser ausgerichtet wird. Dark-Sky Switzerland hat an mehreren Sitzungen mit Verantwortlichen vom Plan Lumière teilgenommen und teilweise in beratender Funktion gewirkt. Der Vermeidung von Lichtverschmutzung soll nun explizit Rechnung getragen werden, wie z.B. im Einleitungskapitel zum Plan Lumière festgehalten wird.

Dark-Sky Switzerland hofft, dass die guten Vorsätze tatsächlich eingehalten werden und die Stadt Zürich bald Vorbild und Vorzeigestadt sein wird, wenn es darum geht Lichtverschmutzung zu vermeiden und dabei gleichzeitig die Aussenbeleuchtung sicherer, ansprechender und effizienter zu gestalten.
Infos zum Plan Lumière

 

Kanton Basel-Landschaft: Prospekt gegen Lichtverschmutzung

Kürzlich veröffentlichte das Amt für Umweltschutz und Energie des Kantons Basel-Landschaft einen Prospekt zum Thema Lichtverschmutzung herausgegeben. Auf vier Seiten wird die Problematik schlechter Aussenbeleuchtung anschaulich erklärt. Ausserdem werden Tipps abgegeben, was sinnvolle Beleuchtung ausmacht.

Verfasst und gestaltet wurde der Prospekt von René L. Kobler, Vizepräsident von Dark-Sky Switzerland. Der Prospekt kann als pdf-File heruntergeladen werden.

Die Publikation eines Prospekts zum Thema Lichtverschmutzung durch den Kanton Basel-Landschaft macht deutlich, dass die zuständigen Amtsstellen über die Ernsthaftigkeit dieser Form von Umweltverschmutzung informiert sind und zunehmend Gegenmassnahmen ergreifen.

Prospekt zum Thema Lichtverschmutzung

 

Italienischsprachige Sektion von Dark-Sky Switzerland gegründet

2004-02-09_sezione_ticinoAm 9. Februar 2004 wurde eine italienischsprachige Sektion von Dark-Sky Switzerland gegründet. Ab sofort präsentiert die Sezione Ticino von DSS Informationen zu ihrer Tätigkeit und zu Lichtverschmutzung im Tessin auf einer ansprechenden Website unter darksky.ch/TI. Die Gründungsmitglieder sind Stefano Klett (Hauptverantwortlicher), Stefano Sposetti und Paolo Bernasconi.
Die drei Hauptziele von DSS Ticino sind eine Erfassung des Zustands der Lichtverschmutzung in der italienischsparchigen Schweiz, die Sensibilisierung der Bevölkerung und die Empfehlung von Massnahmen zur Reduzierung der Lichtverschmutzung. Die Tätigkeiten sollen mit DSS und anderen Organisationen koordiniert werden. Der Vorstand von DSS wünscht der neuen Sektion TI einen erfolgreichen Start und hofft bald auch eine französischsprachige Sektion zu gründen.

Neues Jahr, neue Website, neues Logo

2004_dss_logo_redEndlich ist es soweit! Dark-Sky Switzerland hat eine neue Website. Seit mehreren Monaten arbeitete das DSS-Team an der Neustrukturierung, Professionalisierung und Attraktivierung der Website. Neben der gänzlich neuen Gestaltung besticht die Site mit einer klaren Menüführung; hier finden die Internet-Benutzer in übersichtlicher Weise alles Wissenswerte zum Thema Lichtverschmutzung und der Non-Profit-Organisation Dark-Sky Switzerland. Geplant ist, dass das Angebot auf der DSS-Website in den kommenden Monaten ständig erweitert wird.

 

2004_mk_thmbMit der Neuerung der Website hat Dark-Sky Switzerland auch ein neues Logo in Auftrag gegeben. Ziel war es, in einem klaren, schlichten Signet die grundsätzlichen Aufgaben von DSS zum Ausdruck zu bringen, was nach Meinung des Teams äusserst gut gelungen ist. Hinter dem neuen Logo steckt Designer und Grafiker Manuel Kurth (Bild) von Airblast. Der 32-jährige Künstler, der unter anderem für das Trendmagazin „Seventh Sky“ arbeitete, ist seit 1996 in Lausanne als Designer tätig. Das Logo gestaltete der Künstler für Dark-Sky Switzerland grosszügigerweise kostenlos.Sagen Sie uns Ihre Meinung zur neuen Website respektive zum neuen Logo. Ausgewählte Aussagen werden wir in einer der nächsten News publizieren.

 

Erfolgreiche „8th Annual Night of Darkness“ in Belgien

2003-11-08_atomium_thmbAm 8. November 2003 haben 164 Städte aus ganz Belgien an der „8th Annual Night of Darkness“ (8. jährlichen Nacht der Dunkelheit) beteiligt, in dem sie einen Teil der Aussenbeleuchtung ausschalteten. Die meisten Städte verzichteten während dieser Nacht auf die Beleuchtung von Denkmälern. Einige Städte bezogen auch ausgewählte Strassenbeleuchtungen in die Aktion ein. Die Stadt Merelbeke schaltete gar die gesamte Stadtbeleuchtung aus.

Zur selben Zeit wurden in der Region Flandern 51 lokale Veranstaltungen abgehalten, an denen insgesamt gegen 15’000 Personen teilnahmen. So wurde etwa an speziell organisierten Star Parties gemeinsam in die Sterne geschaut, oder es fanden Nachtspaziergänge in der Natur statt.

Die Natur bedankte sich prompt bei den Organisatoren für ihr Engagement und reduzierte die Helligkeit der grössten natürlichen Lichtquelle am Nachthimmel – den Mond: Wie es der – beabsichtigte – Zufall nämlich wollte, fiel auf die „8th Annual Night of Darkness“ eine totale Mondfinsternis.