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Besichtigung der Urania Sternwarte in Zürich am 17.4.2013

Mit Apéro im Movie um halb Acht und Führung mit Urs Scheifele ab halb Neun.

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Umwelttage Basel

Philipp Heck

Philipp Heck

Mitbegründer und ehemaliger Präsident von 2000 - 2005

Philipp Heck hat an der ETH Zürich Erdwissenschaften studiert und in Kosmochemie über fossile Meteoriten, Kometenstaub und präsolaren Sternenstaub promoviert. Heck ist Mitgründer und war erster Präsident von Dark-Sky Switzerland (DSS).

Er ist Mitglied des Wissenschaftsteams der NASA-Mission Stardust, welches die ersten Staubkörner, die vom Kometen Wild 2 auf die Erde gebracht wurden untersucht und arbeitet am Max-Planck-Institut für Chemie im Mainz in Deutschland. Auf Grund des Umzugs ins Ausland musste er nach langjähriger Amtszeit die Präsidentschaft von Dark-Sky Switzerland abgeben.

Seine Faszination für die Welt ausserhalb der Erde begann während nächtlichen Spaziergängen durch das Toggenburg in einem Alter von vier Jahren. «Meine Eltern zeigten mir den Orionnebel und die Andromeda-Galaxie, die ich von blossem Auge erkennen konnte», erzählt Heck. «Ich wollte mehr über diese unerreichbaren Welten wissen und begann, Kinderbücher über Astronomie zu lesen.» Damit kosmische Nebel und Galaxien auch von künftigen Generationen bestaunt werden können, setzt er sich heute für den Schutz des natürlichen Nachthimmels ein.

Nebenamtlich arbeitete Philipp Heck von 1995 bis 2005 an der Urania-Sternwarte Zürich, der ersten öffentlichen Sternwarte der Schweiz. Dort brachte er den Besuchern die Wunder des Weltalls in Führungen näher. «Leider ist die Lichtverschmutzung in der Stadt Zürich heute durch nach oben strahlende Fassadenbeleuchtungen so stark, dass praktisch keine Galaxien oder kosmische Nebel mehr sichtbar sind», gibt Heck zu bedenken. «Wir müssen unsere Beobachtungen praktisch auf den Mond und die Planeten, sowie helle Sterne beschränken. Durch vollständige Abschirmung und Beleuchtung von oben, könnte die Aufhellung des Himmels stark vermindert werden, sodass sogar wieder die Milchstrasse sichtbar würde.»

2003 wurde Philipp Heck mit dem Executive Director Special Award der International Dark-Sky Association ausgezeichnet in Anerkennung für seine Arbeit zum Schutz des Nachthimmels. 2005 trat Heck als Präsident zurück. An der Generalversammlung 2006 in Zürich wurde er zum Ehrenpräsident von Dark-Sky Switzerland gewählt. Seit 2008 gehört er dem DSS-Beraterstab an.