

{"id":11011,"date":"2019-07-05T18:12:47","date_gmt":"2019-07-05T16:12:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.darksky.ch\/dsx\/?p=11011"},"modified":"2019-07-20T18:56:47","modified_gmt":"2019-07-20T16:56:47","slug":"reportage-tessiner-zeitung-leuchten-fuer-die-liebe-wie-lange-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.darksky.ch\/dss\/de\/2019\/07\/reportage-tessiner-zeitung-leuchten-fuer-die-liebe-wie-lange-noch\/","title":{"rendered":"Reportage: Tessiner Zeitung &#8211; Leuchten f\u00fcr die liebe- Wie lange noch?"},"content":{"rendered":"<p><em>Das Gl\u00fchw\u00fcrmchen verk\u00f6rpert als Insekt des Jahres die Dramatik des Insektensterbens.<\/em>\u00a0<em>Diesem begegnen einige Tessiner Gemeinden mit Massnahmen gegen die Lichtverschmutzung<\/em><\/p>\n<p>Im<strong> Juli laden Gl\u00fchw\u00fcrmchen zum Leuchtspektakel ein.<\/strong>\u00a0<strong>Doch der Bestand der Insektenarten geht dramatisch zur\u00fcck: Innerhalb von knapp 30 Jahren verschwanden 75 Prozent der Fluginsekten.<\/strong>\u00a0<strong>Ursachen sind die Zerst\u00f6rung ihres Lebensraums, der Einsatz von Pestiziden und die Lichtverschmutzung.<\/strong>\u00a0<strong>Verschiedene Tessiner Gemeinden haben der Lichtverschmutzung den Kampf angesagt.<\/strong>\u00a0<strong>Das sei begr\u00fcssenswert, aber reiche nicht, sagen Kritiker.<\/strong><\/p>\n<p>Die Wunderwelt der Insekten zerf\u00e4llt in be\u00e4ngstigender Geschwindigkeit.<br \/>\nAls Botschafterin dieser Entwicklung hat Pro Natura deshalb das Gl\u00fchw\u00fcrmchen zum Tier des Jahres erkl\u00e4rt, um an seinem Beispiel auf das Problem aufmerksam zu machen.<\/p>\n<p><strong>Sein Name ist irref\u00fchrend<br \/>\n<\/strong>Das Gl\u00fchw\u00fcrmchen ist kein Wurm, sondern ein K\u00e4fer und es gl\u00fcht auch nicht, sondern verbreitet ein kaltes Leuchten.\u00a0Deshalb heisst das Tier des Jahres eigentlich korrekt \u00abGrosser Leuchtk\u00e4fer\u00bb.\u00a0Er ist in der Schweiz die h\u00e4ufigste und auch gr\u00f6sste der vier Leuchtk\u00e4ferarten, wobei nur das flugunf\u00e4hige Weibchen leuchtet.\u00a0Daneben leben hier der \u00abKurzfl\u00fcgel- Leuchtk\u00e4fer\u00bb, der von allen Arten am wenigsten Licht abgibt, dann der \u00abKleine Leuchtk\u00e4fer\u00bb und der \u00abItalienische Leuchtk\u00e4fer\u00bb.<br \/>\nEr ist der kleinste und lebt schweizweit nur im Tessin.<\/p>\n<p><strong>Die Glut der Liebesnacht<br \/>\n<\/strong>Gl\u00fchw\u00fcrmchen leuchten mit Hilfe der so genannten Leuchtorgane, die sich an der Bauchseite des Hinterleibes befinden.\u00a0Langsam fliegen die gl\u00fchenden Verehrer \u00fcber Wiesen und Geb\u00fcsch, w\u00e4hrend die flugunf\u00e4higen Weibchen auf Gr\u00e4sern und Bl\u00e4ttern mit ihren leuchtenden Unterleibern kokettieren.<br \/>\nEs ist der Hochzeits- und Todestanz zugleich, denn haben sich ein m\u00e4nnliches und ein weibliches Gl\u00fchw\u00fcrmchen zur Paarung gefunden, ist es auch schnell wieder vorbei.\u00a0Das M\u00e4nnchen stirbt unmittelbar nach der Paarung, das Weibchen nach seiner Eiablage ebenfalls.<\/p>\n<p><strong>Gl\u00fchw\u00fcrmchen \u2013 der Schrecken der Schnecken<br \/>\n<\/strong>Nach einem Monat schl\u00fcpfen die Larven, die zwei bis drei Jahre lang im Boden leben.\u00a0Ihre Hauptbeute sind in dieser Zeit Schnecken.\u00a0Die eher brutalen Jagdmethoden der Larven passen jedoch nicht ins romantische Bild vom Gl\u00fchw\u00fcrmchen als feenhaftes Lichtwesen.\u00a0Wie schwarzbraune Mini-Krokodile pirschen sich die Larven an ihre oft viel gr\u00f6sseren Beutetiere heran, t\u00f6ten die erbeutete Schnecke mit Giftbissen und fressen sie innert eines Tages auf.<br \/>\nIm Sommer des dritten Lebensjahres verpuppen sich die Larven und die erwachsenen Gl\u00fchw\u00fcrmchen schl\u00fcpfen.\u00a0Sofort entz\u00fcnden die Weibchen an einem g\u00fcnstigen Leuchtplatz das Landefeuer f\u00fcr liebeshungrige M\u00e4nnchen und die Paarung beginnt.<br \/>\nEs ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn die erwachsenen Tiere fressen nichts mehr und wer sich jetzt nicht paaren kann, stirbt nach rund zwei Wochen ohne Nachkommen.<\/p>\n<p><strong> Bund f\u00fcr Begrenzung der Lichtimmissionen<br \/>\n<\/strong>Doch die Leuchtk\u00e4fer sterben nicht nur einen schnellen, nat\u00fcrlichen Tod, sondern sind vor allem durch menschenverursachte Faktoren bedroht: Der schwindende Lebensraum wird f\u00fcr sie und alle anderen Insekten zunehmend zum Problem.<br \/>\nBesonders setzt den Gl\u00fchw\u00fcrmchen die durch die Zivilisation verursachte Lichtverschmutzung zu.\u00a0\u00abDenn vor allem den Larven dient die Dunkelheit\u00bb \u2013 wie f\u00fcr viele andere Nachttiere \u2013 \u00abwie ein Schalter, damit sie aktiv werden\u00bb, wie es der Wildtierbiologe und Gl\u00fchw\u00fcrmchen-Forscher Stefan Ineichen umschreibt.<br \/>\nDoch diese nat\u00fcrliche Dunkelheit wird durch die zunehmenden, menschengeschaffenen Lichtimmissionen verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p><strong>Einschneidender <span style=\"color: #000000;\">Bundesgerichtsentscheid<br \/>\n<\/span><\/strong>Die Lichtemissionen haben in der Schweiz laut Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) in den letzten Jahren um 70 Prozent zugenommen.<br \/>\nDas BAFU stellt in einem Bericht zu den Folgen fest: \u00ab\u00dcberm\u00e4ssiges k\u00fcnstliches Licht beeintr\u00e4chtigt nicht nur die nat\u00fcrliche Nachtlandschaft, sondern kann auch das Leben vieler Pflanzen- oder Tierarten und den Menschen erheblich st\u00f6ren.\u00bb Und zu den Auswirkungen bei den Tieren: \u00abZugv\u00f6gel verlieren ihre Orientierung und Insekten verbrennen an Lichtquellen.\u00bb Schlussfolgerung des BAFU: \u00abDer Bund m\u00f6chte sich deshalb f\u00fcr die Begrenzung des unerw\u00fcnschten Lichts in der Umwelt einsetzen.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Tessiner Gemeinde Coldrerio: schweizweiter Pionier<br \/>\n<\/strong>Den weltweiten Kampf gegen die Lichtverschmutzung hat die vor 30 Jahren gegr\u00fcndete Organisation Dark-Sky aufgenommen (www.darksky.org).<br \/>\nSeit 15 Jahren ist diese Umweltorganisation auch im Tessin vertreten.<br \/>\nMit Erfolg: Als erste Gemeinde in der Schweiz erkl\u00e4rte Coldrerio (Mendrisio) vor 12 Jahren die Empfehlungen des Bundesamts f\u00fcr Umwelt zur Vermeidung von Lichtemissionen als verbindlich.<br \/>\nDie Gemeinde l\u00f6scht seither um Mitternacht s\u00e4mtliche Beleuchtungen und Leuchtreklamen, auf Gemeindegebiet sind sogenannte Skybeamer verboten und Gl\u00fchbirnen werden durch Energiesparlampen ersetzt.<br \/>\nZudem m\u00fcssen Aussenbeleuchtungen von Neu- oder Umbauten von der Gemeinde genehmigt werden.<\/p>\n<p><strong>\u201cWarme\u201d LED Lampen helfen<br \/>\n<\/strong>Viele andere Tessiner Gemeinden nahmen sich Coldrerio als Vorbild und verankerten in ihren Gemeindeordnungen ebenfalls entsprechende Vorschl\u00e4ge f\u00fcr einen sparsameren Einsatz von \u201cumweltfreundlichen\u201d Lichtquellen.<br \/>\nDer neue Weltatlas der k\u00fcnstlichen Aufhellung des Nachthimmels zeigt jedoch: Werden alle Aussenleuchten durch neutralweisse LED Lampen ersetzt, wird sich die Lichtverschmutzung in der Schweiz gegen\u00fcber 2015 mindestens verdoppeln.<br \/>\n\u00abAus \u00f6kologischer Sicht muss die w\u00e4rmere Lichtfarbe eingesetzt werden\u00bb, fordert Stefano Klett.<br \/>\n\u00abSie streut und blendet weniger und zieht vor allem weniger nachtaktive Tiere an\u00bb, erkl\u00e4rt der Verantwortliche der Sektion Tessin und Vizepr\u00e4sident von Dark-Sky Switzerland.<\/p>\n<p><strong>Kanton und Elektrizit\u00e4tswerke in der Pflicht<br \/>\n<\/strong>Gehandelt hat auch der Kanton.<br \/>\nEr schaltete vor 12 Jahren zusammen mit Dark-Sky eine Internetseite auf (www.ti.ch\/troppaluce), auf der die Lichtverschmutzung und deren Folgen thematisiert werden.<br \/>\nDort heisst es unter anderem: \u00abInstallieren Sie Beleuchtungssysteme nicht in nat\u00fcrlichen Umgebungen und begrenzen Sie Streulicht so weit wie m\u00f6glich, um die nat\u00fcrliche Umgebung zu sch\u00fctzen.\u00bb Diese Ratschl\u00e4ge des Kantons haben aber keinen verbindlichen Charakter.<br \/>\nBaubeh\u00f6rden der Gemeinden haben jedoch die M\u00f6glichkeit mit der SIA Baunorm einzugreifen (siehe K\u00e4stchen).<br \/>\nAuf \u201cDruck\u201d von Dark- Sky haben auch einige Elektrizit\u00e4tsunternehmen im Tessin gehandelt: Sie setzen seit letztem Jahr auf warme LED-Lampen.<\/p>\n<p><strong>Lugano: gr\u00f6sster Lichtverschmutzer<br \/>\n<\/strong>Trotz erster Erfolge von Dark-Sky Ticino bleibt Stefano Klett skeptisch: \u00abIch habe den Eindruck, dass im Tessin das Problem viel weniger ernst genommen wird als in der Deutsch- und in der Westschweiz.\u00bb Den Beweis daf\u00fcr liefert die Schweizer Karte der Lichtverschmutzung: So verzeichnet Lugano eine ungleich h\u00f6here Lichtverschmutzung als die einwohnerm\u00e4ssig viel gr\u00f6sseren Deutschschweizer St\u00e4dte St.\u00a0Gallen oder Bern.<br \/>\nF\u00fcr Stefano Klett ist deshalb klar: \u00abEs braucht im Tessin viel restriktivere Gesetze, um das Problem zu entsch\u00e4rfen.\u00bb In der Tat: W\u00e4hrend St\u00e4dte in der Nacht immer mehr leuchten, gehen beim Gl\u00fchw\u00fcrmchen und anderen Insekten zusehends die Lichter aus\u2026<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\"><strong>Wissenswertes<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\"><strong>Petition gegen Insektensterben<br \/>\n<\/strong>\u00dcber 165\u2019000 Personen fordern in einer im letzten Dezember \u00fcbergebenen Petition vom Bundesrat und vom Parlament eine wissenschaftlichen Aufkl\u00e4rung und ein \u201crasches und konsequentes Handeln\u201d gegen das Insektensterben.<br \/>\nDie Beh\u00f6rden sollen vielf\u00e4ltige Lebensr\u00e4ume f\u00f6rdern und die Lichtverschmutzung reduzieren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\"><strong>DSS \u2013 f\u00fcr die Nacht<br \/>\n<\/strong>Dark-Sky Switzerland (DSS) ist eine Non-Profit Organisation, die sich f\u00fcr einen bewussten Umgang mit Licht im Einklang mit Mensch und Natur einsetzt.<br \/>\nDSS will die biologische Vielfalt und die nat\u00fcrliche Nachtlandschaft erhalten und vor allem die Lichtverschmutzung reduzieren.<br \/>\nDas Faltblatt \u00abDie Nacht braucht ihre Dunkelheit\u00bb ist in begrenztem Umfang gratis zu beziehen bei: office@darksky.ch.<br \/>\nWeitere Informationen: www.darksky.ch.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\"><strong>Bundesgerichtsentscheid<br \/>\n<\/strong>Lichtverschmutzung ist die k\u00fcnstliche Aufhellung des Nachthimmels und die st\u00f6rende Auswirkung von Licht auf Mensch und Natur \u2013 eine anerkannte Form von Umweltverschmutzung wie etwa Luft- oder Gew\u00e4sserverschmutzung.<br \/>\nEine spezifische gesetzliche Regelung f\u00fcr Lichtverschmutzung gibt es in der Schweiz nicht, daf\u00fcr aber das Umweltschutzgesetz, Empfehlungen des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt (BAFU) und einen Entscheid des Bundesgerichts.<br \/>\nDanach werden Hausbesitzer verpflichtet, die Beleuchtung ihrer G\u00e4rten ab 22 Uhr auszuschalten.<br \/>\nZudem kann Lichtverschmutzung mit der Einhaltung der Ingenieurs- und Architekten SIA Baunorm 491 eingeschr\u00e4nkt werde.<br \/>\nBaubeh\u00f6rden haben die M\u00f6glichkeit, bei Privatpersonen Beschr\u00e4nkungen anzuordnen.<br \/>\nAnwohner sind beschwerdeberechtigt, wenn sie im Umkreis von bis 100 Metern zu einer st\u00f6renden Lichtquelle wohnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00bb <a href=\"http:\/\/www.darksky.ch\/dss\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2019-07-05-Reportage-TZ.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tessiner Zeitung: Leuchten f\u00fcr die Liebe \u2013 Wie lange noch?<\/a>\u00a0(PDF)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gl\u00fchw\u00fcrmchen verk\u00f6rpert als Insekt des Jahres die Dramatik des Insektensterbens.\u00a0Diesem begegnen einige Tessiner Gemeinden mit Massnahmen gegen die Lichtverschmutzung Im Juli laden Gl\u00fchw\u00fcrmchen zum 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