

{"id":7345,"date":"2017-05-21T20:35:58","date_gmt":"2017-05-21T18:35:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.darksky.ch\/dsx\/?p=7345\/"},"modified":"2020-01-14T17:46:50","modified_gmt":"2020-01-14T16:46:50","slug":"la-palma-deklaration-10-jahre-appell-an-die-vernunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.darksky.ch\/dss\/de\/2017\/05\/la-palma-deklaration-10-jahre-appell-an-die-vernunft\/","title":{"rendered":"La Palma Deklaration \u2013 10 Jahre Appell an die Vernunft"},"content":{"rendered":"<p><em>Dark-Sky Switzerland: Da wir das Original nur auf Englisch (La Palma Declaration) und Spanisch (Declaraci\u00f3n de la Palma) kennen, es aber immens wichtig finden, haben wir eine nicht autorisierte \u00dcbersetzung auf Deutsch\u00a0selber verfasst. Anlass dazu gab uns die zweite Konferenz nach zehn Jahren, deren Beschluss wir ebenfalls nachfolgend \u00fcbersetzt haben.<\/em><\/p>\n<h1>La Palma Deklaration (2007)<\/h1>\n<h2>Erkl\u00e4rung zum Schutz des Nachthimmels und des Rechts auf Sternenlicht<\/h2>\n<p>Die Teilnehmer in der Internationalen Konferenz zur Verteidigung der Qualit\u00e4t des Nachthimmels und dem Recht auf Sternbeobachtung, Treffen in La Palma, Kanarische Inseln, Spanien, am 19. und 20. April 2007, gemeinsam mit Vertretern der UNESCO, UNWTO, IAU, UNEP-CMS, CIE, SCBD, MaB, EC und Ramsar Konvention,<\/p>\n<p>Bewusst, dass der Anblick des Sternenlichts immer eine Inspirationsquelle der ganzen Menschheit war und ist, dass dessen Beobachtung eine Voraussetzung in der Entwicklung aller Kulturen und Zivilisationen dargestellt hat und dass durch die Geschichte hindurch, das Nachsinnen \u00fcber das Firmament viele wissenschaftliche und technische Entwicklungen, die den Fortschritt ausmachen, erm\u00f6glicht hat;<\/p>\n<p>Angelehnt an die Leitlinien, die in der Pr\u00e4ambel des erkl\u00e4renden Zusatzes die Proklamation von 2009 zum Internationalen Jahr der Astronomie betreffen (33. Sitzung des Generalrats der UNESCO), die den Himmel als gemeinsames und universales Erbe und einen integralen Bestandteil der durch die Menschheit wahrgenommenen Umwelt definiert;<\/p>\n<p>In Erinnerung rufend, dass die Menschheit schon immer den Himmel beobachtete um ihn zu deuten oder um seine physikalischen Gesetze, die das Universum lenken, zu verstehen, und dass das Interesse an Astronomie eine tiefe Auswirkung auf die Wissenschaft, Philosophie, Kultur und unser allgemeines Verst\u00e4ndnis des Universums hatte.<\/p>\n<p>Anerkennend, dass die Qualit\u00e4t des Nachthimmels, und deshalb das Verm\u00f6gen, Licht von Sternen und anderen Himmelsk\u00f6rpern innerhalb des Universums zu empfangen, in einigen Gebieten in einer alarmierenden Geschwindigkeit abnimmt, dass ihre Wahrnehmung zunehmend schwierig wird und dass dieser Prozess die Menschheit vor einen allgemeinen Verlust einer kulturellen, wissenschaftlichen und nat\u00fcrlichen Resource stellt, mit ungeahnten Folgen.<\/p>\n<p>Bewusst, dass die Abnahme der Klarheit des n\u00e4chtlichen Alls begonnen hat, eine ernsthafte L\u00fccke in die fortlaufenden astronomischen Beobachtungen zu schlagen, einem Zweig der Wissenschaft der gegenw\u00e4rtig einen Output von direkten und indirekten Annehmlichkeiten liefert, die zunehmend wertgesch\u00e4tzt werden;<\/p>\n<p>Daran erinnernd, dass die Konferenz von Rio 1992 die Notwendigkeit proklamierte, die &#8222;vollst\u00e4ndige und voneinander abh\u00e4ngige Natur der Erde&#8220; zu verteidigen und dass dieser Schutz nat\u00fcrlich die Dimension des Nachthimmels und die Qualit\u00e4t der Atmosph\u00e4re mit einschliesst;<\/p>\n<p>Anerkennend, dass die Universelle Deklaration der Menschenrechte und zuk\u00fcnftiger Generationen festh\u00e4lt, dass Personen, welche zuk\u00fcnftigen Generationen angeh\u00f6ren, das Recht auf eine unvergiftete und unversehrte Erde haben, mit unverschmutzten Himmeln, und berechtigt sind, sich daran zu erfreuen als der Grundlage der menschlichen Geschichte und Kultur und sozialer Bindungen jeder Generation und individueller Mitglieder von einer grossen Menschenfamilie;<\/p>\n<p>In Betracht ziehend, dass wissenschaftliche, kulturelle, erzieherische, Umwelt- und Sicherheits-, sowie Energie-Vorteile zum Schutze des Nachthimmels dringliche Aufmerksamkeit und Handlung brauchen;<\/p>\n<p>Aufmerksam auf das dringliche Bed\u00fcrfnis, wirksame Allianzen unter den f\u00fchrenden Akteuren\u00a0zu schmieden, die einen Einfluss auf die Umkehr der Entwicklung der Minderung der Qualit\u00e4t des Nachthimmels haben, unter Ber\u00fccksichtigung aller m\u00f6glichen Zusammenarbeit, die zum Schutz und Erhalt des kulturellen und nat\u00fcrlichen Erbes des Sternenlichts notwendig ist;<\/p>\n<p>APPELLIEREN an die Internationale Gemeinschaft, und im speziellen, FORDERN Regierungen, andere Autorit\u00e4ten und \u00f6ffentliche Einrichtungen, Entscheidungstr\u00e4ger, Planer und Fachleute, Private Organisationen und betroffene Vereinigungen, die Welt der Wissenschaft und Kultur, und\u00a034 STARLIGHT RESERVATE UND WELTKULTURERBE-ST\u00c4TTEN\u00a0alle B\u00fcrger individuell auf, die folgenden Prinzipien und Absichten dieser Deklaration aufzunehmen:<\/p>\n<ol>\n<li>Ein unverschmutzter Nachthimmel, der den Genuss und die Einkehr am Firmament erlaubt, soll als unver\u00e4usserliches Menschenrecht gleichwertig zu allen anderen Umwelt-, Sozial- und kulturellen Rechten, dank seiner Wirkung auf die Entwicklung aller V\u00f6lker und den Erhalt der Biodiversit\u00e4t, aufgefasst werden.<\/li>\n<li>Die fortschreitende Minderung des Nachthimmels soll als drohendes Risiko beachtet werden, dem auf die selbe Weise wie den Hauptproblemen von Wertstoffen und Umwelt begegnet werden muss.<\/li>\n<li>Der Erhalt, Schutz und die Aufwertung von Natur- und Kulturerbe in Verbindung mit n\u00e4chtlichen Landschaften und der Beobachtung des Firmaments stellen eine erstklassige Chance dar und eine universelle Verpflichtung zur Zusammenarbeit f\u00fcr die Sicherstellung von Lebensqualit\u00e4t.<br \/>\nF\u00fcr alle Entscheidungstr\u00e4ger beinhaltet diese Werthaltung eine echte Herausforderung, die kulturelle, technologische und wissenschaftliche Innovation einbezieht, was einen konstanten Effort voraussetzt, die jeden bef\u00e4higt, den Nachthimmel als aktiven Bestandteil des Welterbes der Menschheit wieder zu kl\u00e4ren.<\/li>\n<li>Zugang zu Wissen, ausger\u00fcstet mit Bildung, ist der Schl\u00fcssel um die Wissenschaft in unsere gegenw\u00e4rtige Kultur zu integrieren und die Menschheit vorw\u00e4rts zu bringen. Die Weitergabe der Astronomie und der wissenschaftlichen und kulturellen Werte, welche mit dem Nachsinnen \u00fcber das Universum einhergehen, sollten als grundlegende Inhalte in Ausbildungst\u00e4tigkeiten einbezogen werden, was einen klaren und unverschmutzten Himmel und geeignetes Training der Lehrer in diesen Fachgebieten voraussetzt.<\/li>\n<li>Die negativen Wirkungen von Emissionen und dem zunehmenden Eindringen von Kunstlicht in die atmosph\u00e4rische Qualit\u00e4t des Nachthimmels in gesch\u00fctzten Gebieten haben eine Auswirkung auf diverse Arten, Lebensr\u00e4ume und \u00d6kosysteme. Die Kontrolle von st\u00f6rendem\u00a0Licht muss ein Grundelement von Naturschutzbestimmungen sein und in den Bewirtschaftungsplan von verschiedenen Schutzgebieten eingebaut werden, um die Mission zum Schutz von Natur und Biodiversit\u00e4t zu erf\u00fcllen.<\/li>\n<li>Anmerkend, dass der Sternenhimmel ein integraler Bestandteil der Landschaft bildet, welcher durch die Bewohner jedes Gebietes, inklusive urbaner Fl\u00e4chen, wahrgenommen wird. Landschaftsrichtlinien, welche in verschiedenen Rechtssystemen festgeschrieben sind, brauchen angemessene Standards anzunehmen, um die Qualit\u00e4t des Nachthimmels zu erhalten, damit sie das Grundrecht zur Betrachtung des Firmaments garantieren k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Der intelligente Gebrauch von Kunstlicht, der die Himmelsaufhellung minimiert und st\u00f6rende visuelle Wirkungen auf Mensch und Wildtiere vermeidet, muss gef\u00f6rdert werden. \u00d6ffentliche Verwaltungen, die Beleuchtungsindustrie und Entscheidungstr\u00e4ger sollen auch sicherstellen, dass alle Benutzer Kunstlicht als integralen Bestandteil nachhaltiger Energiepolitik verantwortungsvoll planen, was durch Messung der Lichtverschmutzung sowohl vom Boden, als auch aus dem All, unterst\u00fctzt wird. Diese Strategie w\u00fcrde den effizienteren Einsatz von Energie beinhalten, um die weiteren Bekenntnisse zum Klimawandel und f\u00fcr den Schutz der Umwelt zu erreichen.<\/li>\n<li>F\u00fcr unbeeintr\u00e4chtigte astronomische Beobachtungen geeignete Gebiete sind knapp auf unserem Planeten, und ihr Schutz stellt einen minimalen Aufwand dar im Vergleich zu den Vorz\u00fcgen, welche diese f\u00fcr unser Wissen und die wissenschaftliche und technologische Entwicklung bedeuten. Der Schutz der Himmelsqualit\u00e4t an diesen einmaligen Orten muss Priorit\u00e4t in regionalen, nationalen und internationalen wissenschaftlichen und Umwelt-Vereinbarungen erhalten. Die Massnahmen und Vorkehrungen m\u00fcssen zum Schutz des klaren Himmels erstellt sein, um solche Gebiete von sch\u00e4dlichen Wirkungen von Licht, Radiostrahlen und Luftverschmutzung freizuhalten.<\/li>\n<li>Unter anderem kann der Tourismus ein Hauptverb\u00fcndeter f\u00fcr die Verteidigung der Qualit\u00e4t der n\u00e4chtlichen Landschaft werden. Verantwortungsvoller Tourismus kann und sollte den Nachthimmel mit ins Boot nehmen als Quelle, die es in allen Reisezielen zu sch\u00fctzen und Wert zu sch\u00e4tzen gilt. Der Aufbau neuer Tourismusangebote, welche auf den Beobachtungen des Firmaments und den Ph\u00e4nomenen der Nacht basieren, er\u00f6ffnen ungeahnte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Zusammenarbeit zwischen Tourismusanbietern, lokalen Gemeinden und wissenschaftlichen Einrichtungen.<\/li>\n<li>St\u00e4tten im weltweiten Netzwerk von Biosph\u00e4re-Reservaten, Ramsar Feuchtgebieten, Weltkulturerbe-St\u00e4tten, Nationalparks, und alle anderen gesch\u00fctzten Gebiete, die eine aussergew\u00f6hnliche Landschaft und Natur sch\u00e4tzen, welche auf die Qualit\u00e4t des Nachthimmels angewiesen ist, sind aufgerufen, den Schutz des klaren Himmels als Schl\u00fcsselfaktor f\u00fcr den Erhalt der Natur in ihre Mission einzubeziehen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Unter allen Hauptakteuren, die den Schutz der n\u00e4chtlichen Umwelt vorantreiben \u2013 sei es lokal, national, regional oder auf internationalem Niveau \u2013 sollten alle notwendigen Massnahmen getroffen werden, um \u00fcber die Inhalte und Ziele der Internationalen Konferenz zum Schutz des Nachthimmels und des Rechts auf Sternenlicht und dem Recht auf Sternenbeobachtung, gehalten auf der Insel La Palma, zu informieren und die Aufmerksamkeit zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h2>ZEHNTER JAHRESTAG DER STERNENLICHT ERKL\u00c4RUNG\u00a0Zukunftsperspektive<\/h2>\n<p>Wir, die Teilnehmer der internationalen Konferenz \u00fcber den &#8222;Schutz des Himmels&#8220;, zusammengekommen in La Palma, Kanarische Inseln, Spanien am 20. April 2017 nehmen folgende Beschl\u00fcsse und Aufrufe an:<\/p>\n<p>Wir anerkennen die volle G\u00fcltigkeit der Sternenlicht-Erkl\u00e4rung, angenommen auf der Insel La Palma in 2007 und wir ermutigen die ganze Bev\u00f6lkerung, lokale Gemeinden, und Beh\u00f6rden ihre Grundregeln und Leitlinien f\u00fcr Handlungen anzunehmen.<br \/>\nWir sind uns der Notwendigkeit bewusst, den Sternenhimmel als universelle Kulturlandschaft der Menschheit zu sch\u00fctzen und wieder herzustellen.<\/p>\n<p>Wir ersuchen Astronomen und wissenschaftliche Institute, welche Sternwarten betreiben, die Sternenlicht-Initiative zum eigenen Vorteil zu nutzen, einen entschiedenen Beitrag zu leisten, um die Bewohner der umliegenden Orte mit ihnen zu identifizieren, so dass sie stolz auf ihre Erfolge und den erbrachten kulturellen und wirtschaftlichen Nutzen sind.<\/p>\n<p>In Anbetracht der zunehmenden Lichtverschmutzung der Himmel \u00fcber professionellen astronomischen Observatorien, fordern wir die betreffenden Beh\u00f6rden auf, entsprechende Erlasse zum Schutz dieser Gebiete von speziellem wissenschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Interesse in Kraft zu setzen. Der Erhalt der astronomischen Qualit\u00e4t ist unerl\u00e4sslich f\u00fcr den Betrieb der fortschrittlichen Instrumente, zur wesentlichen Erg\u00e4nzung der Weltraumastronomie und f\u00fcr die Zukunft der Wissenschaft, erm\u00f6glicht durch die internationale Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Wir ersuchen die Kultur- und Umweltbeh\u00f6rden und die Zust\u00e4ndigen f\u00fcr Schutzgebiete, welche 15% der Landfl\u00e4che unseres Planeten ausmachen, dringend notwendige Massnahmen zu treffen, um die Bedingungen f\u00fcr nat\u00fcrliches Nachtlicht zu garantieren, so dass die Unversehrtheit der \u00d6kosysteme, Lebensr\u00e4ume und das Leben der verschiedenen Arten, wie auch ein Beitrag an die Sicherheit \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Fl\u00e4chen gew\u00e4hrleistet ist.<\/p>\n<p>Wir anerkennen den Gebrauch von Kunstlicht als ein Recht, ein Bed\u00fcrfnis und eine Verantwortung, die jeden betrifft, und als Beitrag an eine nachhaltige Entwicklung, an die Sicherheit und das Wohlbefinden und wir ermutigen die Bev\u00f6lkerung, die lokalen Beh\u00f6rden und die Industrie Lichtl\u00f6sungen zu w\u00e4hlen, welche intelligent und nachhaltig sind, und wir geben einen Warnhinweis auf die Gefahren f\u00fcr die Gesundheit und die Umwelt, die von manchen LED Lichtquellen ausgehen, die einen \u00dcberschuss an Blaulichtemissionen in ihrem Spektrum haben.<br \/>\nWir appellieren daher an die Gesundheitsbeh\u00f6rden und Fachleute, sich \u00fcber die negativen Auswirkungen der Lichtverschmutzung gewahr zu werden und \u00fcber Kunstlicht, das einen hohen Anteil an ultravioletter Strahlung aufweist.<\/p>\n<p>Wir fordern Regierungen und massgebliche internationale Beh\u00f6rden auf, Lichtverschmutzung in ihre Kataloge von verschmutzenden Stoffen aufzunehmen, und auch die Vorkehrungen zu ihrer Vorbeugung. Wir ersuchen auch die UNESCO und angeschlossene Forschungsinstitute, einen Aufwand daf\u00fcr innerhalb des Frameworks der Agenda 2030 der Vereinten Nationen vorzusehen.<\/p>\n<p>Das Recht auf die Nutzung und Genuss von klaren Himmeln ist eine Hilfe zur nachhaltigen Entwicklung vor allem in abgelegenen und wenig bevorzugten Gegenden. Aus diesem Grund laden wir alle Gemeinden und lokale Unternehmer ein, die Vorteile des Himmels als Quelle f\u00fcr kulturelle, ausbildende und touristische Programme zu nutzen, welche die Sterne beobachten und erforschen.<\/p>\n<p>Wir ermutigen alle, die in Aktivit\u00e4ten zum Schutz des Himmels involviert sind, diese in Einklang mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen zu bringen, vor allem bei der Entwicklung und Wohlfahrt von Gemeinden, dem Schutz der Artenvielfalt auf dem Land und in Ozeanen, der nachhaltigen Verwendung von Energie und beim Schutz vor dem Klimawandel.<\/p>\n<h4>Auftrag<\/h4>\n<p>Die angenommenen Beschl\u00fcsse der Konferenz werden \u00fcberreicht an die Pr\u00e4sidentschaft der Internationalen Astronomischen Vereinigung (IAU), an das Generaldirektorat der UNESCO, an den Generalsekret\u00e4r der WTO (World Tourismus Organisation), an COPUOS (Ausschuss f\u00fcr die friedliche Nutzung des Weltraums), an den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen), an das Sekretariat f\u00fcr das \u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt (CBD), an den Sekret\u00e4r f\u00fcr das \u00dcbereinkommen zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS), an die Starlight Foundation (Sternenlicht-Stiftung), mit der Bitte um Unterst\u00fctzung und maximale Streuung unter den Hauptakteuren, die den Schutz des Nachthimmels anstreben, als Richtlinie f\u00fcr neue Aktionen unter dem Rahmenprogramm der Ziele f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcrdigen und bedanken uns f\u00fcr die Arbeit der UNESCO Aussenstelle in Mexiko, die einen vielseitigen gemeinschaftlichen Effort leistet, um den Himmel zu erforschen und zu sch\u00fctzen, Hochschulen, Firmen und Staatst\u00e4tigkeit auf dem Gebiet des \u00f6ffentlichen internationalen Rechts einbezieht, um dies vor den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und zum Globalen Pakt der Vereinten Nationen zu bringen.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer der Konferenz richten ihren aufrichtigen Dank an die Insel La Palma und ihre <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cabildo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cabildo<\/a> f\u00fcr die Gastfreundschaft und den herzlichen Empfang.<br \/>\nSanta Cruz de La Palma, 21. April 2017.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dark-Sky Switzerland: Da wir das Original nur auf Englisch (La Palma Declaration) und Spanisch (Declaraci\u00f3n de la Palma) kennen, es aber immens wichtig finden, haben wir eine nicht autorisierte \u00dcbersetzung auf Deutsch\u00a0selber verfasst. Anlass dazu gab uns die zweite Konferenz nach zehn Jahren, deren Beschluss wir ebenfalls nachfolgend \u00fcbersetzt haben. 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