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Schaffhausen – Demonstration für den Schutz der Fledermauskolonie am Rheinfall

Der Fledermausschutz Schaffhausen macht auf die arge Bedrängnis für die geschützte Kolonie der Wasserfledermäuse am Rheinfall aufmerksam. Er freut sich auf eine grosse Beteiligung an der Demonstration am Abend des Dienstags, 19. Juni um 19.30 Uhr auf dem Industrieplatz in Neuhausen am Rheinfall (bei der SBB-Haltestelle Neuhausen Rheinfall).

Der Fledermausschutz Schaffhausen schreibt:

Obwohl sich in der Rheinfall-Höhle eine der bedeutendsten Fledermaus-Kolonien befindet (Objekt von europäischer Bedeutung), scheint dies die Kantonale Verwaltung in Schaffhausen wenig zu kümmern. Nachdem unmittelbar über der Höhle ein Imbiss-Stand installiert wurde, besteht aus unserer Sicht die Gefahr, dass die Hangplätze durch versickernde Chemikalien (z.B. Reinigungsmittel) oder bei einem Löschmittel-Einsatz der Feuerwehr (bei einem Grill-Brand) kontaminiert werden könnten. Anstatt abzuklären und entschieden zu handeln heisst es aber seitens der Verantwortlichen beim Kanton nur: «Ein akuter weiterer Handlungsbedarf des Ressort Naturschutz besteht nicht, da auch in den Vorjahren bereits ein Imbisstand dort war.» Durch ihr Verhalten nehmen die Behörden das Risiko einer Zerstörung der streng geschützten Kolonie bewusst in kauf. Wir finden das inakzeptabel, weshalb wir zu einer friedlichen, bewilligten Demonstration aufrufen. Die Kundgebung findet am Dienstag, 19. Juni 2018 um 19:30 Uhr auf dem Industrieplatz in Neuhausen am Rheinfall statt (bei der SBB-Haltestelle Neuhausen Rheinfall).

Der Flyer dazu:

flädermüüs.ch

 

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Warum unter 3000 Kelvin?

Die Idee dazu stammt aus dem Jahr 2009 von unserer Dachorganisation International Dark-Sky Association (IDA), deren Mitglied wir sind. Unsere Argumentation ist auf die Schweiz und Europa zugeschnitten und brandaktuell.

Lesen Sie unser zweiseitiges Merkblatt mit Quellenverzeichnis:
» Warum unter 3000K? (pdf)

Oder nehmen Sie diese Quellen direkt zur Kenntnis:

Internationale Organisationen haben sich für eine Reduktion der Lichtemissionen ausgesprochen

Wissenschaftliche Studien belegen schädliche Folgen für die Kreisläufe der Natur/Biodiversität

Natürliche Nachtlandschaften schützen

LED 4000K = 2.5 Mal mehr Aufhellung

Zunahme 2012-2016 +2.2% pro Jahr

Reduktion der Himmelsaufhellung

Die Farbtemperatur des Vollmondes

Lichtetikette von ANCPEN

Die Lichtetikette von ANCPEN (Dark-Sky Frankreich) beschreibt die Schädlichkeit der Lichtquelle durch verursachte ökologische Lichtverschmutzung (betroffene Fauna) und wird aus Tabelle 6 hergeleitet

In Klasse A befinden sich nur Niederdruck-Natriumdampfleuchten, die aber in der Schweiz kaum eingesetzt wurden.
In Klasse B landen die bei uns noch häufigen Hochdruck-Natriumdampflampen und die monochromen Amber-LED
In Klasse C befinden sich warme LED (der geforderte Minimalstandard unter 3000 Kelvin)
In Klasse E befinden sich neutralweisse LED
In Klasse G landen unter anderem die kalt-weissen LED, welche vielerorts bereits nach 2009 installiert worden sind.

 

 

Tagesanzeiger – Zürich erhält neuen Springbrunnen

Der Springbrunnen in der Enge ist ausser Betrieb. Ein neues Wasserspiel soll ab Anfang 2019 vielseitiger plätschern.

» Zürich erhält neuen Springbrunnen

Dark-Sky Switzerland: Es wäre schön, man würde die Inszenierung mit Licht auf ein Minimum (z.B. am Samstag) beschränken. Zürichsee und Sternenhimmel brauchen kein zusätzliches Kunstlicht, zumal hier zwingend aus der falschen Richtung von unten nach oben beleuchtet wird.

 

Tagesanzeiger – No-go-Areas gibt es auch in der Schweiz

Wovor fürchten sich die Menschen in der Schweiz? Der «Sicherheitsmonitor» des Schweizerischen Versicherungsverbandes hat die Antworten.

» No-go-Areas gibt es auch in der Schweiz

Dark-Sky Switzerland: Das Sicherheitsempfinden ist subjektiv. Genauso ist es auch die resultierende Definition der No-go-Areas. Was einem Angst macht muss nicht zwingend gefährlich sein. Umgekehrt treten Gefährdungen an Orten und zu Zeiten auf, wo man sie nicht erwartet.