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Wir ahnen bereits, warum die Insekten verschwunden sind

Da veröffentlichen Insektenforscher eine Studie mit alarmierenden Zahlen über den Verlust an Insekten und man liest in den Medien wiederholt die Aussagen: Niemand weiss warum.

© Lukas D. Schuler, Dark-Sky Switzerland
Moderne LED-Leuchte als „Staubauger“ für Insekten. Am Leuchtenglas klettert eine Spinne und sammelt ihre Nahrung ein.

Gleichzeitig beklagen sich Engagierte aus den Kreisen in und um Dark-Sky Switzerland seit Jahrzehnten über den Staubsauger-Effekt der künstlichen Beleuchtung, dass Lichtquellen mit blauen Lichtanteilen ohne Probleme über Hundert Insekten pro Nacht anziehen und diese nicht ihrer natürlichen Bestimmung (Nahrungssuche, Fortpflanzung, Bestäubung) nachgehen, sondern sogar noch von spezialisierten Fressfeinden (Spinnen, etwa 10% der Fledermausarten) gejagt werden und dann als Futter in den dunklen Ökosystemen fehlen.

Es sind Millionen oder Milliarden Insekten die in jedem Land in Europa pro Nacht verschwinden. Dass dies eines Tages unwiederbringliche Folgen haben könnte, müsste uns allen einleuchten.

Nachfolgende Artikel enthalten ebenfalls den Suchbegriff Insekten und zeigen eindrücklich, die Liste des gesammelten Wissens ist lang und man muss nur eins und eins zusammenzählen.

» Insekten (auf darksky.ch)

 

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Mehr Nacht für Wallisellen

Am Abend des 1. November findet im Saal zum Doktorhaus in Wallisellen eine öffentliche Veranstaltung für alle Interessierten statt.

Der Titel «Mehr Nacht für Wallisellen» entstand nicht ohne Grund. Wallisellen liegt angrenzend an Zürich in der am meisten künstlich beleuchteten Region der Schweiz und unternimmt selber noch zu wenig gegen die zunehmenden Lichtemissionen.

Der Anlass soll aufzeigen, welche Probleme wir uns damit einhandeln und was man auch auf politischer und persönlicher Ebene besser machen kann.

» Mehr Nacht für Wallisellen (pdf)

 

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S.A.F.E und Energiestadt – Tagung über Lichtverschmutzung

S.A.F.E. und Energiestadt laden Sie zur jährlichen Tagung «Energieeffiziente Strassenbeleuchtung» ein:

Donnerstag 23. November 2017, 13.00 bis 18.00 Uhr, Zürich

Hauptthema der Tagung ist die Lichtverschmutzung:

  • Wie lassen sich Lichtemissionen minimieren?
  • Wie gehen Gemeinden mit Reklamationen um (störendes Licht)?
  • Welche kommunalen Instrumente kommen zur Anwendung?
  • Wie wird saniert?
  • Finanzielle Förderung.

Beim anschliessenden Podium haben Sie die Möglichkeit, Experten zu fragen. Die Einladung richtet sich an die Gemeindebehörden.

Informationen zum Programm und Anmeldung:
» Programm
» Anmeldung

 

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Pro Natura prämiert Tierschutz der Nacht

Reduktion von künstlicher Beleuchtung zum Schutz von Tieren

Für die Vergabe des Elisabeth und Oscar Beugger-Preises für Natur- und Landschaftsschutz 2018 werden herausragende Projekte gesucht, welche die Reduktion von künstlicher Beleuchtung zum Ziel haben und so zum Schutz der Tierwelt beitragen.

Eingabeschluss für Kandidaturen ist der 5. November 2017:

» Mehr Informationen direkt bei Pro Natura

Dark-Sky Switzerland würde sich über einen unabhängigen Dialog mit potentiellen Preisträgern freuen. Wir sammeln gerne neues Wissen über gute Projekte und geben Informationen weiter.

 

 

UVP-Workshops der Kantone Bern und Solothurn mit dem Thema Licht

Am 7. November findet der diesjährige Umweltverträglichkeitsworkshop der Kantone Bern und Solothurn unter anderem zum Thema Licht (Emissionen/Immissionen) statt.

10.10-10.40 Uhr
Der Präsident Lukas Schuler referiert einführend zum Thema:
«Lichtverschmutzung: Warum und wie sich für mehr naturnahe Dunkelheit einsetzen?»

Im nachfolgenden Atelier am Vormittag (10.10-12.30 Uhr) und Nachmittag (14.00-15.20 Uhr) wird die Situation in einem Workshop vertieft:
Lichtemissionen: Rechtliche Grundlagen, Behandlung des Themas in der UVP, Diskussion von Beispielen.
Den Workshop leiten Lukas Schuler von Dark-Sky Switzerland und Anita Langenegger vom Amt für Umweltkoodination und Energie, Bern

Wir freuen uns über die Gelegenheit, das Thema Licht im Hinblick auf die kommenden Vollzugsrichtlinien des BAFU zu festigen und in der UVP anwendbar zu machen.