Empfohlen

Warum unter 3000 Kelvin?

Die Idee dazu stammt aus dem Jahr 2009 von unserer Dachorganisation International Dark-Sky Association (IDA), deren Mitglied wir sind. Unsere Argumentation ist auf die Schweiz und Europa zugeschnitten und brandaktuell.

Lesen Sie unser zweiseitiges Merkblatt mit Quellenverzeichnis:
» Warum unter 3000K? (pdf)

Oder nehmen Sie diese Quellen direkt zur Kenntnis:

Internationale Organisationen haben sich für eine Reduktion der Lichtemissionen ausgesprochen

Wissenschaftliche Studien belegen schädliche Folgen für die Kreisläufe der Natur/Biodiversität

Natürliche Nachtlandschaften schützen

LED 4000K = 2.5 Mal mehr Aufhellung

Zunahme 2012-2016 +2.2% pro Jahr

Reduktion der Himmelsaufhellung

Die Farbtemperatur des Vollmondes

Lichtetikette von ANCPEN

Die Lichtetikette von ANCPEN (Dark-Sky Frankreich) beschreibt die Schädlichkeit der Lichtquelle durch verursachte ökologische Lichtverschmutzung (betroffene Fauna) und wird aus Tabelle 6 hergeleitet

In Klasse A befinden sich nur Niederdruck-Natriumdampfleuchten, die aber in der Schweiz kaum eingesetzt wurden.
In Klasse B landen die bei uns noch häufigen Hochdruck-Natriumdampflampen und die monochromen Amber-LED
In Klasse C befinden sich warme LED (der geforderte Minimalstandard unter 3000 Kelvin)
In Klasse E befinden sich neutralweisse LED
In Klasse G landen unter anderem die kalt-weissen LED, welche vielerorts bereits nach 2009 installiert worden sind.

 

 

Empfohlen

Kanton Aargau, Naturama, Birdlife – Licht und Schatten – Naturverträgliche Stadtbeleuchtung?

Kunstlicht im Aussenraum schafft abendliche Aufenthaltsqualität im Stadtraum und gibt den Menschen Sicherheit und Orientierung. Die Tier- und Pflanzenwelt leidet hingegen unter den Auswirkungen von künstlichen Lichtquellen.
Auf dem Abendspaziergang werden die vielfältigen Aspekte von Kunstlicht und Lichtverschmutzung auf Natur und Landschaft thematisiert sowie der Blick auf nachhaltige Lösungen der modernen Lichtplanung gelenkt.
Referenten sind Pascale Contesse (Stadtökologie Baden), Roland Bodenmann (Lichtplaner und Vorstandsmitglied Dark-Sky Switzerland) sowie Ursula Philipps (Kanton Aargau, Abt. Landschaft und Gewässer).

Original-Flyer von birdlife

Link auf:
» alle aktuellen Veranstaltungen von birdlife

 

NZZ – Klimawandel und Biodiversität: Die Hälfte aller Insekten und Pflanzen könnte grossflächig verschwinden

Die derzeitigen Klimaschutzziele reichen nicht aus, um die Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen. Laut einer neuen Studie werden deshalb viele Tiere und Pflanzen grosse Teile ihres Verbreitungsgebiets verlieren.

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20Minuten – SBB prüft Werbespots auf Lift-Türen

Die SBB setzt ihre Offensive bei den digitalen Werbekanälen fort. Im Hauptbahnhof Zürich testet sie Werbespots auf Lifttüren.

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Dark-Sky Switzerland: Erstaunlich, wie ein renommierter Lifthersteller sich auf so eine billige Variante einlässt. Wir hoffen sehr, dass Hersteller und SBB sich an die Ausschaltzeiten nach SIA Norm 491 von 22-6 Uhr halten.

 

NZZ – Gefährdung von Vögeln: Die Schweiz ist Spitzenreiterin

Die Schweiz ist alles andere als ein Paradies für Vögel, und viele Arten sind bedroht. Eine dichte Bebauung, intensive Bewirtschaftung des Kulturlandes und ein hoher Einsatz von Pestiziden sind laut Experten die Gründe dafür.

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Dark-Sky Switzerland: Uns ist bekannt, das Brutvögel beleuchtete Bäume meiden. Dies findet noch viel zu wenig Beachtung in der veröffentlichten Diskussion.

 

Tagesanzeiger – «5-Sterne-Natur» statt Luxusvillen

Mit einer Provokation am Greifensee macht der Zürcher Naturschutz auf sein heutiges 75-Jahr-Jubiläum aufmerksam. Wo er sonst noch Wert für viele geschaffen hat statt für wenige.

» «5-Sterne-Natur» statt Luxusvillen

Dark-Sky Switzerland: Mit Weitblick haben unsere Vorfahren die Schweizer Landschaft geschützt. Eine Aufweichung der Schutzrechte, wie immer wieder in der Politik gefordert, kann nicht im landesweiten öffentlichen Interesse sein. Wir würden unsere Lebensgrundlage noch weiter dezimieren als wir es bereits täglich tun.