Zürich erneuerbar – Lichtverschmutzung im Fokus – Was können Gemeinden tun?

Networking- und Informationsveranstaltung von ZÜRICH ERNEUERBAR für Behörden und andere Interessierte am 23. November 2016 in Langnau am Albis

An der Veranstaltung «Lichtverschmutzung im Fokus» am 23. November 2016 in Langnau am Albis diskutieren Experten, Behördenmitglieder und Interessierte aus der Bevölkerung, wie viel nächtliche Beleuchtung notwendig ist und wie sie auf das notwendige Minimum beschränkt werden kann.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist wie immer gratis und offen für alle Interessierten. Mehr Informationen und Anmeldung über die Homepage www.zuerich-erneuerbar.ch unter «Events».

 

20.10.2016: Forscher warnen: effiziente LED verdoppeln demnächst die Lichtverschmutzung – auch in der Schweiz?

Forscher warnen: effiziente LED verdoppeln die Lichtverschmutzung

Werte Medienschaffende

Bitte beachten Sie unseren Appel an die Behörden und Politik aus aktuellem Anlass:
Dark-Sky Switzerland hat das Kartenmaterial aus dem Weltatlas der
Lichtverschmutzung des Physikers Fabio Falchi für die Schweiz aufbereitet und erschreckendes festgestellt.

» Pressemitteilung

Karten/Carte/Mappe PDF (7.2 MB)

<CH-artificial-sky-brightness-atlas-2015.pdf>

<CH-artificial-sky-brightness-atlas-2015-LED4000CCT.pdf>

Karten/Carte/Mappe JPEG (2.4 MB)

<CH-artificial-sky-brightness-atlas-2015.jpg>

<CH-artificial-sky-brightness-atlas-2015-LED4000CCT.jpg>

Rückfragen an die Geschäftsstelle Dark-Sky Switzerland:

Deutschschweiz:

Rolf Schatz
office@nulldarksky.ch <mailto:office@nulldarksky.ch>
044 796 17 70

Suisse romande/italienne:

Stefano Klett
stefano.klett@nulldarksky.ch
076 693 31 13

Freundlicher Gruss

Rolf Schatz
Leiter Geschäftsstelle
Postfach
8135 Langnau am Albis

G: 044 796 17 70
info@nulldarksky.ch
www.darksky.ch

 

Heise – „Taschenlampen“-Selbstbau: Der helle Wahnsinn

Taschenlampen mit 3-Volt-Funzeln waren vorgestern der letzte Schrei. Gestern waren es LED-Taschenlampen. Heute baut der Nerd sich ein wassergekühltes Flashlight und taucht ganze Täler in gleißendes Licht.

» „Taschenlampen“-Selbstbau: Der helle Wahnsinn

Auf diesen Artikel machte uns ein Mitglied von Dark-Sky Switzerland aufmerksam. Wir können ihn nur kommentiert hier veröffentlichen:

Dark-Sky Switzerland: «Solange das eine einmalige Bastelei bliebe, wäre die zu erwartende Störung auch einmalig.»

Uns beschäftigt eine andere Beobachtung mehr: Der Bastler beweist und stützt unsere eigene Beobachtung des LED-Marktes, dass die Lichtleistung (Effizienz), das heisst der Lichtstrom pro Watt immer noch weiter zunimmt.

Dark-Sky Switzerland: «Ohne zu Hinterfragen, wird alles, was angeboten wird von Privat auch gekauft und verbaut.»

Bereits sind erste Sportplatzbeleuchtungen mit LED auf dem Markt. Und so eine Lampe wie die gezeigte kommt durchaus auf die Leistung eines Sportplatzfluters.
Dark-Sky Switzerland: «Da möchte niemand mehr freiwillig reinschauen.»

Wir wissen, dass die schweizerische liberale Politik nicht gerne mit Verboten konfrontiert wird. Im Falle von leistungsstarken Lasern wird das aber nötig, genau wie es schon bei Skybeamern der Fall war. Es wird wohl eines Tages auch bei LED der Fall sein müssen.

Dark-Sky Switzerland: «Eine Gefährdung des Augenlichts kann ab einer gewissen Lichtstärke nicht ausgeschlossen werden.»

Der Pupillenreflex und das Abwenden schützen uns nicht grundlos vor zuviel Sonnenlicht. Technisch kann heute mit LED aber weit helleres Licht als Tageslicht erzeugt werden.

Dark-Sky Switzerland: «Die Störung auf Tier- und Pflanzenwelt kann weitaus grösser sein als auf uns Menschen.»

Wir appellieren an die Vernunft der Lichtnutzer, solche Versuche in der Natur zu unterlassen und sich auf z.B. eine Industriehalle drinnen zu begrenzen.

Beim Kauf einer Lampe zählt nicht die Lichtleistung alleine, sondern auch das Wohlbefinden des Lichtnutzers. Wohlbefinden lässt sich aber nur durch warmes Licht (unterhalb 3000 K), das weniger leistungsfähig ist, erzielen.

Die Probleme mit kaltem Licht sind mannigfaltig: Gerne verweisen wir auf den kürzlich erschienen
» Artikel der Washington Post.