NZZ Kommentar – Viele nutzen das Weltall für ihre Geschäfte – der Platz ist gratis, den Schrott kann man zurücklassen. Es ist deshalb höchste Zeit, die Nutzung des Weltraums klar zu regeln und mit einem Preisschild zu versehen

Wir schreiben das Jahr 2020. Im Weltraum herrscht Goldgräberstimmung. Doch der rechtliche Rahmen für die Nutzung des Weltalls stammt aus den 1960er Jahren. Das kann nicht gutgehen.

» Viele nutzen das Weltall für ihre Geschäfte – der Platz ist gratis, den Schrott kann man zurücklassen. Es ist deshalb höchste Zeit, die Nutzung des Weltraums klar zu regeln und mit einem Preisschild zu versehen

Und der gedruckte Artikel der NZZ:
» Das Weltraumrecht hinkt der Realität hinterher (pdf)

Dark-Sky Switzerland: Befreundete Kleinplanetenforscher beteiligen sich an den Vergleichsmessungen des abgedunkelten und der anderen Starlink-Satelliten. Wie der Bericht richtig feststellt, ist die astronomische Gemeinschaft derzeit nahezu machtlos, aber nicht tatenlos. Die Drähte im Hintergrund laufen heiss und die Erwartungen an technische Lösungen sind gelinde gesagt geteilt, da die Wärme eines Objekts im All nur durch Strahlung abgeführt werden kann, muss es weiterhin reflektieren.

Sabine Ziegler übernimmt Geschäftsstelle von Dark-Sky Switzerland von Rolf Schatz

Die Führung der Geschäftsstelle hat Rolf Schatz am 7. Januar an seine Nachfolgerin Sabine Ziegler übergeben.

Sabine Ziegler und Rolf Schatz bei der symbolischen Übergabe der Geschäftsleitung von Dark-Sky Switzerland
Sabine Ziegler übernimmt die Geschäftsleitung von Dark-Sky Switzerland von Rolf Schatz

Sabine Ziegler war eine Zufallsbekanntschaft für den Vorstand und hat sich als interessiert und qualifiziert herausgestellt. Sie wird Dark-Sky Switzerland mit einer 20%-Stelle gegen aussen vertreten. Zum Glück kann sie auch auf französisch korrespondieren, denn gerade in diesem Jahr wird unser Suisse Romand Eliott Guenat eine Auszeit durch Teilnahme an einer Solar-Velo-Tour bis nach China nehmen.

Sabine Ziegler bringt einen erfahrenen Rucksack mit. Sie hat an der ETH Zürich Umweltnaturwissenschaften studiert, viele kennen sie aus ihrer früheren politischen Arbeit bei der SP in Gemeinde- und Kantonsrat,  sie hat sich oft mit Nachhaltigkeit und Energiethemen befasst, hat sich an der Universität St. Gallen darin weiter gebildet und wurde in den Verwaltungsrat der EKZ aufgenommen. Sie sagt sie könne allfällige Konflikte zur Beleuchtungsindustrie durch treten in den Ausstand meiden. Nicht zuletzt führt sie ein eigenes Beratungsunternehmen für Mediation und ist eine erfahrene Unternehmerin.

Im Namen von Dark-Sky Switzerland möchten wir Sabine Ziegler offiziell und herzlich willkommen heissen und wünschen ihr erfolgreiches Gelingen und schöne Momente bei allen kommenden Aufgaben.

Nachdem Rolf Schatz die Geschäftsstelle von Dark-Sky Switzerland seit 2014 erfolgreich betreut hat, musste er 2019 leider einen gesundheitlichen Rückschlag einstecken, der ihm die Weiterführung im bisherigen Tempo verunmöglichte. Wir haben Rolfs direkte Art geschätzt und er hatte ein gutes Gespür für die aufkommenden Anliegen der Behörden und Bevölkerung. Ausserdem war er immer ein Sympathieträger für unser Anliegen, da er es mit Vehemenz und Leidenschaft glaubhaft vertreten hat, da ihn bereits seine anderen Tätigkeiten zum Anwalt der Natur gemacht haben. Er gab dem Vorstand seinen Rücktritt per 2020 rechtzeitig bekannt.

Rolf Schatz wird sich an der GV am 12. März 2020 von Dark-Sky Switzerland offiziell verabschieden, indem er unsere Mitgliederversammlung ein letztes Mal moderiert.

Er bleibt Dark-Sky Switzerland als Mitglied erhalten und wird weiterhin ab und zu für seine Fachthemen für Dark-Sky Switzerland referieren.

Für den Vorstand
Lukas Schuler, Präsident

 

Globe at Night – Zählen Sie Sterne für die Wissenschaft (draussen, nachts, weltweit auf Mobilgeräten)

Im Jahr 2020 möchte Globe at Night, das seit 2009 existiert, an der Datenbasis wieder zulegen. Alle dürfen mitmachen, einzige Voraussetzung ist ein Internetzugang und ein Mobilgerät.

  1. Surfen Sie auf <www.globeatnight.org>
  2. Auf der Seite Ressourcen kann bei Bedarf eine andere Sprache als Englisch gewählt werden.
  3. Die Seite Report reicht nach sechs einfachen Schritten Ihre Beobachtung ein.

Die Wissenschaftler wünschen sich für ihre Messkampagne möglichst viele Beobachtungen im Zeitraum vom Valentinstag 14. Februar bis zum Tag der Astronomie am 28. März 2020.

Machen Sie mit, wenn Ihnen das Internet unterwegs offen steht oder machen Sie Notizen, die Sie später am Computer erfassen.

So sehen die einfachen Schritte im online Report von Globe at Night aus.

Luzerner Zeitung – Das Lilu Lichtfestival wird in Luzern auch im kommenden Jahr durchgeführt

Über 70’000 Personen sahen sich vom 9. bis 19. Januar die Lichtinstallationen des Lilu Lichtfestivals Luzern an. Laut dem Verein Lichtfestival Luzern wird das Lilu nächstes Jahr in ähnlichem Rahmen durchgeführt werden.

» Das Lilu Lichtfestival wird in Luzern auch im kommenden Jahr durchgeführt