Tagesanzeiger – Werbefreie Städte – ein Trend erreicht die Schweiz

In São Paulo oder Grenoble wurde Aussenwerbung bereits verboten. Wo es nun auch hierzulande solche Vorstösse gibt.

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Dark-Sky Switzerland: Da auch die Werbewelt immer digitaler und leuchtender wird, wäre es wünschenswert grundsätzlich über Sinn und Unsinn von Lichtquellen und die Qualität der Nachtruhe nachzudenken, wie das die Baunorm SIA 491 auch verlangt.

«Weihnachtsstern» aus den 70ern

Komet Bennett (1969i) Aufgenommen auf Gornergrat durch C. Nicollier am 26.3.1970. Postkarte vom Astro-Bilderdienst der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft, CH-3400 Burgdorf

Liebe Mitglieder und Freunde von Dark-Sky Switzerland

Mit diesem speziellen «Weihnachtsstern», den ich neulich geschenkt bekommen habe, möchte ich mich für die Unterstützung im 2017 bedanken und wünsche frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Lukas Schuler, Präsident

PS: Kein geringerer als der Schweizer Raumfahrtpionier Claude Nicollier hat in jungen Jahren das obige Bild aufgenommen (siehe Legende). So ein Komet gibt einen recht klischierten Weihnachtsstern ab, jedoch war er gemäss Datum erst im Frühjahr so gut sichtbar. In den Siebziger Jahren hätte den wohl noch jeder Passant von blossem Auge sehen können. Würde man ihn heute in den Städten wie Basel, Bern, Zürich oder Genf überhaupt noch bemerken? Wenn wir wieder mehr Genuss am Himmel wollen, müssen wir uns auf die naturnahe Dunkelheit zurück besinnen und Licht bewusster einkaufen und installieren als bis anhin. Bei Dark-Sky Switzerland finden Sie zahlreiche Informationen darüber.

 

NZZ am Sonntag – Der Arbeitstag reicht zunehmend bis weit in die Nacht

1,8 Millionen Erwerbstätige in der Schweiz müssen auch ausserhalb der Bürozeiten anpacken – 12 Prozent mehr als 2010. Vor allem Ausländer und ältere Personen sind besonders von der Zunahme betroffen.

» Der Arbeitstag reicht zunehmend bis weit in die Nacht

Dark-Sky Switzerland: Dass die 24-Stunden-Gesellschaft mehr zur Lichtverschmutzung beiträgt ist klar. Umso eher muss die Verantwortung für die Qualität des Lichts Ernst genommen werden, wollen wir nicht die Gesundheit aller gefährden.