International Dark-Sky Week mit Mitmach-Projekt

2022 fällt die International Dark-Sky Week auf den 23. bis 30. April.

Dark-Sky Switzerland lanciert dazu ein einfaches Forschungsprojekt für Citizen-Science (das heisst für alle Interessierten) in der ganzen Schweiz. Der Zeitraum zum Daten sammeln reicht bis zum 20. August 2022.

Die Anleitung für das Vorhaben «Überlebende Insekten am Licht zählen» befindet sich auf einer eigenen Website und wird auch auf unseren Partner-Plattformen angekündigt.

Link: darksky.ch/select-a-light/

Ein kleiner Dokfilm zur Grundidee

Du findest uns auch
auf schweizforscht.ch
auf naturschutz.ch
und instagram.

naturschutz.ch – Europäische Fledermausarten reagieren sensibel auf künstliches Licht

Insbesondere Fledermausarten, die in engen Habitaten wie Wäldern jagen, reagieren sehr sensibel auf künstliches Licht. Dagegen sind Fledermäuse, die an Waldrändern oder in offenen Gebieten jagen, etwas toleranter gegenüber künstlichem Licht. Das ist wenig überraschend, aber es bestärkt die dringende Notwendigkeit einer fledermaus- und insektenfreundlichen Beleuchtung.

» Europäische Fledermausarten reagieren sensibel auf künstliches Licht

Aargauer Zeitung – Es werde Dunkelheit: Der schwierige Kampf gegen Lichtverschmutzung

Die Schweiz wird heller, die Sterne verblassen – mit gravierenden Folgen für die Umwelt. Die Politik hat das Problem erkannt, die Wissenschaft forscht nach Lösungen.

» Es werde Dunkelheit: Der schwierige Kampf gegen Lichtverschmutzung

Dark-Sky Switzerland: Politik und Wissenschaft begründen das Nichthandeln der Legislative gerne mit fehlenden Fakten. Erstens gibt es international tausende von wissenschaftlichen Publikationen, welche das gesamtbild immer mehr verfeinern, aber Forschung aus dem Ausland ist in der Schweizer Optik einfach wenig gewichtet, obwohl die Arten oft dieselben sind, zweitens gilt in der Schweiz das Umweltschutzgesetz, das vom Prinzip her aus Vorsorge lieber Licht ausschaltet, als das Risiko einer Gefährdung einzugehen. Dass der Druck auf die Behörden steigt liegt eher daran, dass diesem Prinzip viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.