Bunter Reigen: Earth Hour, Tag der Astronomie, Internationale Dark-Sky Woche

Earth Hour 30.3.2019, 20.30 Uhr

Immer an einem Samstag gegen Ende März findet die durch den WWF organisierte Earth Hour statt. Heuer ist es am 30. März 2019 erneut soweit.

Die Earth Hour war schon immer als kultureller Denkanstoss über die Stromnutzung gedacht. Im weiteren Sinn wurde jede Form von Energie thematisiert. Jetzt wo die Klimadebatte hohe Wellen geschlagen hat, wird nun alles mögliche hinein interpretiert.

Wie dem auch sei, die Ausschaltung von zum Teil hell angestrahlten, inszenierten Gebäuden ist von nahem besehen recht eindrücklich, während von weiter weg eher auffällt, wie viel anderes beleuchtet bleibt. Der öffentlichen Hand ist es in einer Dekade nie gelungen, Private richtig mit einzubeziehen. Die Leute sind einfach zu bequem, ihre Schaltuhren umzustellen oder am Abend extra vor Ort zu sein (Ausschaltzeit jeweils wenn es genügend Dunkel ist, um 20.30 Uhr).

» NZZ Artikel zur Earth Hour 2019

Tag der Astronomie

Etwas nachhaltiger im Gedächtnis bleibt vielleicht eine Veranstaltung der Astronomischen Gesellschaften oder mit denen zusammenarbeitender Vereine. Auch Dark-Sky Switzerland ist wieder bei der Astronomischen Gesellschaft Luzern mit einem Stand und Demonstrationen, sowie dieses Jahr mit einem Referat über Lichtverschmutzung präsent.

» Tag der Astronomie Luzern, Programm ab 18 Uhr bis Mitternacht

Eine spezielle Planetariums-Vorführung „Licht aus – Stern an“ in Zusammenarbeit dem den Freunden der Fledermäuse findet in Schaffhausen ab 15 Uhr bis 22 Uhr wiederholt statt.
Verschiedene Beiträge rund um das Thema Lichtverschmutzung, präsentiert durch den Arbeitskreis Fledermausschutz Schaffhausen und Batec Hansueli Alder, unterstützt durch das Planungs- und Naturschutzamts des Kantons Schaffhausen.
Um 16:00, 18:00 und 20:00 Vortrag mit Beispielen und Massnahmen aus der Region Schaffhausen (mit speziellem Bezug zum Fledermausschutz) Der Eintritt ist frei. Weitere Infos finden Sie unten:

» Tag der Astronomie Schaffhausen, Programm ab 15 Uhr bis ca. 22 Uhr

Internationale Dark-Sky Woche vom 31. März bis 7. April

Der Mitgliederanlass Gantrisch am 6./7. April findet statt – ausgebucht.

Angemeldete Mitglieder und Anhänger von Dark-Sky Switzerland erleben am Wochenende vom 6./7. April eine Exkursion in die Ausstellung «Guet Nacht» in Kaufdorf, eine Führung zu den Bibern am Schwarzsee und hoffentlich bei klarem Wetter einen Sternenhimmel im Naturpark Gantrisch wie er wünschenswert ist. Ausserdem nehmen sie optional an einer Führung im Planetarium Sirius in Schwanden teil.

Es braucht: Gute, wetterfeste und warme Kleidung, trittsicheres Schuhwerk. Kleines, leichtes Gepäck für die Übernachtung. Glück für gutes Wetter.

 

Luzerner Zeitung – Die Lichtverschmutzung nimmt zu – der Kampf dagegen erweist sich als zäh

Die zunehmende Lichtverschmutzung ist schlecht für die Gesundheit von Tier und Mensch. Verbesserung erhoffen sich Experten durch neue Empfehlungen des Bundes – doch deren Publikation verzögert sich.

» Die Lichtverschmutzung nimmt zu – der Kampf dagegen erweist sich als zäh

 

Tagesanzeiger – Mit Lämpchen gegen das Hardbrücke-Chaos

Zürich hat als erste Schweizer Stadt Bodenampeln installiert. Die farbigen Leuchten sollen Fuss- und Veloverkehr koordinieren. Dummerweise weiss das niemand.

» Mit Lämpchen gegen das Hardbrücke-Chaos

Zum gleichen Thema:

20Minuten – Zürcher kapieren die 300’000-Fr-Lämpli nicht

Damit sich Fussgänger und Velofahrer auf der Hardbrücke nicht in die Quere kommen, gibts Bodenampeln. Weil das viele aber nicht kapieren, handelt die Stadt.

» Zürcher kapieren die 300’000-Fr-Lämpli nicht

 

Tagesanzeiger – «Der Natur in der Schweiz geht es schlecht»

Schweizer Umweltverbände haben gemeinsam eine Doppelinitiative für mehr Naturschutz lanciert.

Unzählige Arten seien in der Schweiz gefährdet oder vom Aussterben bedroht – vier von fünf Reptilienarten, zwei Drittel der Amphibien, mehr als ein Drittel der Säugetiere und Vögel und ein Viertel der Fische.
Im Vergleich mit anderen OECD-Ländern weise die Schweiz die höchste Anzahl bedrohten Arten auf. Ausserdem habe sie gerade mal 6,2 Prozent ihrer Landesfläche unter Schutz gestellt und liege damit auf dem hintersten Rang.

» «Der Natur in der Schweiz geht es schlecht»

Dark-Sky Switzerland: Leider fühlen wir uns in unserer eigenen Wahrnehmung bestätigt. Die Insekten sind bedroht und mit ihnen die Nahrungskette.